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 Neckar-Radweg 

Übersichtskarte zum Neckartal-Radweg anzeigen

Übersichtskarte zum Neckar-Radweg 

Der Neckar-Radweg: Einer der beliebtesten Fernradwege in Baden-Württemberg

Auf dem Neckartal-RadwegDer Neckartal-Radweg zählt zu den bekanntesten und am meisten befahrenen Fernradwegen in Baden-Württemberg. Der Neckar-Radweg ist rund 375 Kilometer lang, startet an der Neckarquelle bei Schwenningen oder wahlweise etwas früher in  der Stadt Villingen. Der Neckar-Radweg  endet an der Neckarmündung in den Rhein (Mannheim / Ludwigshafen). Zahlreiche kulturelle Highlights säumen den Radweg, wie etwa Rottweil, Baden-Württembergs älteste Stadt; die Römerstadt Rottenburg; die Universitätsstadt Tübingen; die Erlebnisregion Stuttgart und das romantische Neckartal zwischen Heilbronn und dem Touristenmagnet Heidelberg. Einige Etappen des Neckatal-Radwegs sind so gut ausgebaut, dass man diese als Premium-Radwege und echte Greenways bezeichnen kann. Leider ist dies aktuell noch nicht auf dem gesamten Neckartal-Radweg der Fall. Wir verraten Ihnen, wo Sie auf dem Neckartal-Radweg Top-Radwege vorfinden und welche Routenführung (teilweise abweichend von der offiziellen Streckenführung) tatsächlich die beste ist.

Beschilderung:  Der Radweg ist sehr gut als Neckartal-Radweg ausgeschildert.  

Ausbaustatus des Neckar-Radwegs

Im Hinblick auf den Ausbaustatus lässt sich der Neckar-Radweg in vier Abschnitte gliedern: (1) Die Etappe von Schwenningen bis an den Rand des Stadtgebiets von Rottenburg am Neckar; (2) von Rottenburg am Neckar bis in die Schillerstadt Marbach; (3) von Marbach bis Heilbronn und (4) von Heilbronn über Heidelberg bis nach Mannheim. 

Durchwachsen: Der Neckar-Radweg von Schwenningen bis Rottenburg

Rottenburg am Neckartal-RadwegVon Schwenningen bis an den Rand des Stadtgebiets von Rottenburg (insgesamt ca. 110 km)  lässt sich der Neckar-Radweg noch nicht durchgehend als Premium-Radroute einstufen. Der Radweg ist zwar auch hier überwiegend autofrei, aber man muss öfter kürzere Etappen im Verkehr zurücklegen, auch mal auf stärker befahrenen Straßen und öfter exponierte Steigungen überwinden.  Für kleine Kinder eignet sich dieser Abschnitt deshalb insgesamt leider noch nicht.  Teilweise werden auch Landwirtschaftswege oder kleinere Sträßchen in Anspruch genommen, wo es zwar wenig Verkehr gibt, aber die Wege sind eben nicht autofrei. Zwischen Sulz , Horb und dem kleinen Ort Mühlen hat der Neckar-Radweg auf rund 20 Kilometer Länge dann Premium-Charakter, allerdings ist der Radweg hier nur etwa zu 50 % asphaltiert. Aufgrund einiger Straßenquerungen ist die Barrierefreiheit dennoch unzureichend. Auf der nachfolgenden Strecke von Eyach bis Bieringen ist der Neckar-Radweg anstrengend: starke Steigungen und Gefälle durch Wald und die stark befahrene L 370 legen es hier sogar nahe, auf den Zug umzusteigen, sollte man mit kleineren Kindern auf Radtour sein.  Von Obernau bis Rottenburg geht es auf kleinen Sträßchen weiter, auf denen aber nur selten ein Auto kommt.

Premium: Der Neckar-Radweg von Rottenburg bis  Marbach am Neckar

Tübingen NeckartalradwegAb Rottenburg wandelt sich der Neckar-Radweg auf den nachfolgenden 120 Kilometern in eine Premium-Radroute mit hohem Ausbaustatus: autofrei, asphaltiert, eben. Zahlreiche Stellen, die vor einigen Jahren in Punkto Sicherheit noch problematisch waren, sind inzwischen entschärft. Der Neckar-Radweg ist hier quasi durchgehend barrierefrei zugänglich, und er kann außerdem mit Inlinern befahren werden. Auch für Familien mit Kindern ist der Neckar-Radweg auf dieser Route nahezu uneingeschränkt empfehlenswert.  Die Region, welche durchradelt wird,  ist überdurchschnittlich reich an  Kultur. Es warten so viele Sehenswürdigkeiten, dass man sich für diese Zeit nehmen sollte. Eine ausführliche Tourenbeschreibung,  mit vielen Tipps zur idealen Streckenführung, finden Sie unter unserem Radtipp Necktal-Radweg Premium. Der Neckar-Radweg fällt auf dieser Etappe immer leicht ab, hat davon abgesehen aber einen völlig ebenen Routenverlauf.

Auch mal steigungsreich : Der Neckar-Radweg von Marbach bis Heilbronn

Auf dieser Etappe geht es entweder auf reinen Radwegen oder Landwirtschaftswegen recht steigungsreich (jeweils kurze, exponierte Steigungen)  durch Weinberge, kurzeitig werden auch schwach befahrene Straßen in Anspruch genommen. Der Neckar-Radweg ist hier zu ca. 90 % gut asphaltiert. Zu einer Premium-Radroute im engen Sinne wird der Neckar-Radweg aber erst wieder bei Nordheim, ca. 7km vor Heilbronn. Dafür ist dieser Teil des Neckar-Radwegs landschaftlich reizvoll. Wer die zahlreichen Steigungen umfahren will, der biegt bei Marbach in RIchtung Steinheim ab und fährt auf einer ehemaligen Bahntrasse (Alb-Neckar-Radweg) nach Heilbronn.

Schlussspurt: Der Neckar-Radweg von Heilbronn nach Mannheim / Ludwigshafen

Von Heilbronn bis Bad Wimpfen ist der Neckar-Radweg hervorragend ausgebaut, durchstreift jedoch eine industriell geprägte Region. Ab Bad Wimpfen wartet das romantische Neckartal, das an den Bilderbuchrhein erinnert, wie man sich diesen vorstellt. Allerdings sind die Radwege hier oft nicht autofrei, teilweise geht es auch auf stark befahrene Straßen. Erst ab Neckarzimmern, das von der eindrucksvollen Götzburg überragt wird, hat der Neckar-Radweg wieder -auf den nachfolgenden 60 KIlometern (etwa bis Neckargmünd) -  Premium-Satus: eine landschaftlich wunderschöne Route, dazu flach und autofrei, zu 70 % asphaltiert. Es folgt das Touristenhighlight Heidelberg. Der Endpsurt nach Mannheim ist unspektakulär und verläuft über kaum befahrene Sträßchen,  lässt sich aber nicht mehr als Premium-Radroute einstufen.