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THE EUROPEAN CYCLING PROJECT

Tipps  (Fragen zu ECP-Büchern)   

Frage 1: Kann man mit den ECP-Radatlanten auf Radreise gehen?

Rad-Tourenführer, die  über 25.000  Kilometer Radwege präsentieren (wie die ECP-Atlanten der zweibändigen Ausgabe zusammen genommen) und die zudem detaillierte Streckenbeschreibungen und Landkarten (im für Radkarten üblichen Maßstab) zu allen Touren beinhalten würden, bräuchten ein Volumen von über ca. 75 Bänden (gemessen an handelsüblichen Radguides). Die ECP-Radatlanten können und wollen  folglich detaillerte Karten oder Tourenführer für unterwegs nicht ersetzen. Die ECP- Radatlanten bieten jedoch detaillierte Streckenbeschreibungen zu Radrouten an, wenn es zu diesen keinerlei Material auf dem Buchmarkt gibt (also etwa Tourenführer). Das ist ein Extra- Service, den die meisten Radbücher, die tausende Kilometer Fernradwege global in einem Band vorstellen, nicht bieten. Es wäre sehr schade, wenn man darin  einen Mangel sehen wollte: etwa, dass das Buch ja nun viel zu schwer und unhandlich sei, um es unterwegs mitzunehmen. Die ECP-Radatlanten sind tatsächlich recht voluminös und nicht geeignet für die Fahrrad-Lenkertasche.

Selbstverständlich dürfen für private Zwecke Kopien der besagten Routenbeschreibungen angefertigt werden. So kann man sie unterwegs leicht mitnehmen und man profitiert optimal von diesem Service. Wenn es Material zu einzelnen Radrouten auf dem Buchmarkt gibt (Landkarten, Radführer), finden Sie entsprechende Verweise und Empfehlungen in den ECP-Radatlanten. Die Tipps zur Reise- und Tourenplanung und zur Reisevorbereitung sind sehr ausführlich. Das ist der eigentliche Zweck der ECP-Radbücher: einen Überblick über die besten Radwege Europas zu verschaffen und entsprechendes, weiteres Karten-Material zu den Radwegen zu empfehlen. Die ECP-Bücher sind, global gesehen, nicht dazu gedacht, sie unterwegs auf Radreise mitzunehmen, sondern die Radreise oder Radtour im Vorfeld zu planen.  

Frage 2: Gibt es schon bald eine kostengünstige E-Book-Ausgabe des Atlas der Premium-Radwege?

Das ECP-Team hat sich intensiv mit der Frage beschäftigt, ob der Atlas der Premium-Radwege  auch als E-Book konzipiert werden kann. Unter Umständen werden zukünftig einzelne Themenblöcke  auch als E-Book verfügbar sein (nicht aber der gesamte Atlas der Premium- Radwege). Der Atlas der Premium-Radwege wird laufend aktualisiert, teilweise mehrfach im Jahr.Unsere Bücher haben darin den Charakter eines Magazins, das mehrfach jährlich erscheint. Teilweise ändert sich auch das Volumen, folglich die Marktdeklaration (ISBN etc).  Da wäre es zu verwirrend und zu aufwändig, sämtliche Editionen (also etwa eine zusätzliche E-Book-Ausgabe) zu überarbeiten und jeweils neu herauszugeben.

Unsere 
vorrangige Motivation ist es, Qualitätsmaßstäbe für Radwege zu erarbeiten und das Radfahren sicherer und attraktiver zu machen. Unser primäres Ziel ist nicht der Profit, wenngleich wir uns freuen, wenn unsere Bücher gelesen werden, da dies ja dem ECP-Projekt zugute kommt. Wir glauben, dass man nur mit der besagten Motivation wirklich gute Radbücher machen kann.

Frage 3: Warum drucken Sie die zweibändige Ausgabe des Atlas der Premium-Radwege denn in Schwarzweiß und nicht in Farbe?

Die Druckkosten für Farbbücher sind mit Abstand höher als für Schwarzweißausgaben. Das treibt den Buchpreis in die Höhe. Das ist bei Farbbüchern insbesondere dann der Fall, wenn nicht Offset gedruckt wird, sondern digital, wenn also keine Lagerhaltung und keine große Auflage vorgedruckt wird. ECP-Bücher werden aktuell nur digital gedruckt, da wir die Bücher laufend (oft mehrfach jährlich) aktulisieren.  Aktualität und Faktenreichtum geht uns vor Hochglanzbroschüre-Outfit. Vor einigen Jahren war es noch Standard, dass die (aus unserer Sicht) besten Reiseführer auf dem Buchmarkt komplett in Schwarzweiß gedruckt waren. Aber der Schwarzweißdruck wurde zunehmend Anlass zu bissiger Kritik, was auch immer die wahren Hintergründe (siehe Frage 1)  für solche Kritik gewesen sein mögen. Inzwischen drucken – leider – fast alle Reisebuchverlage in Farbe. Das ECP-Team ist der Ansicht, dass die Qualität der Reiseführer dadurch tendenziell abgenommen hat. Der kostengünstigere Schwarzweißdruck macht es hingegen  möglich, die hohen Recherchekosten für Reiseführer zu kompensieren. Will man Reiseführer aber kostengünstig als Farbausgabe auf den Markt bringen, muss man zwangsläufig anderswo Abstriche machen, um wirtschaftlich zu arbeiten.


Um eine Auswahl der besten Radwege Europas zu präsentieren, musste das ECP-Team rund zwanzig mal mehr Radwege analysieren, als letztendlich in dem zweibändigen Werk Atlas der Premium-Radwege präsentiert werden. Viele Radrouten haben wir vor Ort begutachtet, aber nicht in den Atlas aufgenommen, weil sie letztendlich nicht den Qualitätskriterien eines Premium-Radwegs entsprachen. Die Arbeit für dieses Buch ist folglich nochmals mit Abstand umfangreicher, als es oberflächlich scheint. Richtig ist, dass Bücher mit sehr hohen Auflagen (Bestseller) naturgemäß sehr günstig angeboten werden können. Der Atlas der Premium-Radwege hat keine Millionenauflage. Außerdem betreiben wir keine Lagerhaltung, drucken also keine hohen Auflagen vor. Auch deshalb nicht, weil wir das Buch laufend aktualisieren. Weiterhin unterstützt jeder Käufer des hier vorliegenden Buches das ECP-Projekt, was wiederum vielen Menschen zugute kommt.

Frage 4: Findet man das ECP-Radprogramm auch überall anderswo im Internet und auch in anderen Radbüchern, sodass man die Radatlanten von ECP eigentlich gar nicht braucht?

Natürlich findet man überall im Interent  Infos zu unzähligen Radwegen. Das ist aber nicht, was wir mit dem ECP-Radprojekt beabsichtigen, ... einfach Radwege zu beschreiben.  Die beiden Bände(Bücher)  des Atlas der Premium-Radwege sind aktuell sicherlich  die umfangreichste Übersicht zu qualitativ besonders hochwertigen Rad- und Freizeitwegen in Deutschland und Europa auf dem deutschen Buchmarkt, vermutlich sogar weltweit. Die Betonung liegt auf dem Wort  und, also Rad- und Freizeitwege. So gibt es in den ECP-Radatlanten  zu jedem Radweg beispielsweise auch Tipps zur Barrierefreiheit und zum Inline-Skaten, die übrigens auch für Genussradler interessant sind. Warum? Weil Sie Aufschluss über den wahren  Radwege-Status und die Fahrbahnqualität geben. Es ist beispielsweise leicht zu behaupten, ein Radweg sei schön, wenn ein Radweg aber beskatebar ist, dann ist das eine Aussage zur Fahrbahnqualität und zum Verkehrsstatus, die nicht interpretierbar ist. Deshalb finden Sie bei uns nicht nur Radwege, sondern Rad-und Freizeitwege.
 
Ein beachtlicher Teil der Radrouten wurde vom ECP-Team selbst konzipiert. Diese Routen wurden bislang nirgendwo in der Radliteratur oder im Internet (außerhalb des ECP-Programms) in dieser Form beschrieben. Unzählige kurze, lokale Radrouten (von meist unter 50 Kilometer Länge) wurden so in Fernradrouten von tausenden Kilometern Länge eingebunden, wie beispielsweise die Europa-Express-Radroute mit rund 2000 Kilometern Länge oder die Frankenrunde (Band II des Atlas der Premium-Radwege) mit nochmals über 1000 Kilometern Länge … um einen kleinen Auszug zu nennen. Die Konzeption solcher Fernradrouten ist extrem zeitaufwändig und somit kostenintensiv. Wem jedoch die besonders  präzise Beschreibung der Wege-Qualität ohnehin weitgehend  gleichgültig ist, der findet tatsächlich überall eine immense Fülle an Informationen zum Radfahren, auch im Internet. Wenn Sie jedoch gezielt nach Radwegen suchen, die zu den schönsten der Welt zählen und auf denen das Radfahren ein wahrer Genuss ist, dann finden Sie in den ECP-Radatlanten -- wie wir meinen -- einen Schatz ohnegleichen.


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